Musikvideo – Gerade Gut Genug

Für viele Bands erstellen wir ein einzelnes Musikvideo pro Album. Das wir für eine Band direkt zwei Videos erstellen freut uns besonders, da die Lieder unterschiedlicher nicht sein können. Nach „Rote Couch“, einem klassischen 90er Jahre Rap-Rock Video ist „gerade gut genug“ eine melancholische Rap-Balade, die sich den klassischen Genres verwehrt. Das Video treibt voran, ohne Refrain, Bridge oder einem Chor, ist das Video selbst das worum es geht: Eine lineare Reise mit klarem Anfang und Ende.

High-Class Aufnahmen in der Wuppertaler Oper

Die Aufnahmen wurden in der Wuppertaler Oper erstellt. Die reduzierte Architektur der Katakomben versprühen einen Charme aus Waschbeton und einzelnen Farbakzenten. Perfekt für die weißen „Geister“ die scheinbar aus einer anderen Welt auf die Protagonisten treffen.

Die Reise soll auch zentraler Punkt in dem Video werden. Der Zuschauer soll sich stets fragen, was ihn hinter der nächsten Ecke erwartet. Das ist spannend und treibend.

Für das Ende des Videos fehlten uns leider noch Aufnahmen. Diese haben wir im Rahmen der Dreharbeiten für die „Rote Couch“ nachgeholt. Die Bühne von „Rote Couch“ ist die selbe, auf der die Band am ende dieses Videos steht.

Der Schnitt in einem neuen Level

Der Schnitt des Videos begeistert bereits beim ersten betrachten und fesselt den Zuschauer. Durch die Farbverzerrungen wird das minimalistische Aussehen der Oper noch einmal deutlich verstärkt. Wir haben uns durch die weißen Geister dazu entschieden, so wenig Farbe wie möglich zu verwenden. Die gelben Geländer und Brüstungen sind einzeln freigestellt, um die Farbe einheitlich und stark zu gestalten.

Einmal Hollywood bitte

Können wir diesen Effekt aus True Detektiv verwenden?“ Für die Gedankenszene am Ende des Videos möchte die Band gerne den Effekt aus dem Intro von True Detektiv einbauen. Für uns bedeutet das zwar, dass wir eine optische Vorlage haben. Doch umgesetzt haben wir dies bisher noch nicht. Schnell wird die erste Staffel der Serie organisiert und der entsprechende Effekt analysiert. Bei der Gelegenheit hat sich unser Cutter die halben Nächte um die Ohren geschlagen, da er von der Serie direkt angefixt wurde. Alles natürlich nur für die Arbeit – wie er sagt.

Mit Hilfe der uns bekannten Möglichkeiten zur Animation konnten wir den Effekt verstehen und nachbauen. Gemeinsam mit der Band wurde dann ein eigener visueller Stil gefunden, der zu dem übrigen Video passt.